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Sehenswürdigkeiten

Am Werbellinkanal
16244 Schorfheide
OT Eichhorst



Prinz Carl von Preußen mußte das Gelände erwerben, bevor er den Eberswalder Baumeister Büscher mit der Errichtung eines Aussichtsturmes beauftragen konnte. Der Heimatdichter Ferdinand Brunold aus Joachimsthal hatte die Idee für den Turm.
An dessen Einweihung 1879 erinnert heute noch eine Tafel über dem Turmeingang.

 

Schlüssel ist in der Gaststätte "Zum Wisent" in Eichhorst erhältlich.

Am Wasserturm 1, (Töpferstr)
16247 Joachimsthal

Tel.


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Das Biorama ist eine Aussichtsplattform in 123 m über dem Meeresspiegel. Auf dem Dach des Wasserturms hat man einen Panoramablick auf die eiszeitlich geprägte Landschaft. Der Informationsstand beinhaltet Kartenmaterial und Informationen zu anderen Sehenswürdigkeiten und regionalen Angeboten.


16247 Joachimsthal



Das Jagdhaus am Hubertusstock hat der preußische König Friedrich Wilhelm IV von 1847-1849 im bayrischen Landhausstil erbauen lassen. Mit Gründung der DDR wurde es Volkseigentum. 1952 nutzte das Ministerium des Inneren das Haus. Nach Abriss und Neubau 1971-1973 nutzte die DDR Regierung dieses als Gästehaus. Es fanden Treffen ausländischer Politiker statt, wie 1981 zwischen Erich Honecker, Staatsratsvorsitzender der DDR und dem Bundeskanzler der BRD Helmut Schmidt. Nach der Wende 1990 wurde wurde das Jagdschloss Hubertusstock privatisiert und zum Hotel mit Gaststättenbetrieb umgebaut. (täglich zu besichtigen und für die Öffentlichkeit zugänglich)

Schlossstraße 6
16244 Schorfheide
OT Groß Schönebeck

Tel.


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Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Groß Schönebeck stammt aus dem Jahre 1313. Bereits in früheren Jahren des 13. Jahrhunderts bauten die Askanier Burgen. In dieser Zeit ist auch die Burg Schönebeck entstanden, die den Übergang zur Uckermark sicherte. Neben den militärischen Kräften, die die Burg zu sichern hatten, waren auch Handwerker und landwirtschaftliche Kräfte notwendig. Diese ließen sich in der Nähe einer solchen Anlage nieder, um die Burgbesatzungen zu versorgen und somit ihren eigenen Unterhalt zu verdienen.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf und die Burg durch dänische Truppen zerstört. Bis auf den massiven Feldsteinturm der Kirche blieb nichts mehr stehen. Der große Kurfürst siedelte Leute aus der Pfalz, aus Friesland und Holland an und begann in den Jahren 1680 bis 1715 anstelle der zerstörten Burg ein Jagdschloss im Stil des Frühbarocks zu errichten. Vollendet wurde der Bau durch den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. Seit 1991 beherbergt das frühere Jagdschloss das Schorfheide-Museum. Die wald- und wildreiche Gegend hat neben kleinen und größeren Seen viele botanische Schätze zu bieten.

Bahnhof Werbellinsee 2
16247 Joachimsthal

Tel.
Fax 03 33 61 - 72 71 45


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Früher machte Willhelm II. zwischen Eberswalde und Templin Station, um auf die Jagd zu gehen.
Heute gibt dort nicht mehr der Kaiser den Ton an, sondern Hörspiele. Ob als Ausgangspunkt für Erkundungen per pedes oder mit dem Rad in die reizvolle Umgebung des "Eiszeitland am Oderrand" mit seinen dichten Wäldern, den zahlreichen Seen oder den Zeugnissen jahrhundertealter Besiedelung der Region, als Umstieg zu einer Dampferfahrt auf den nur wenige hundert Meter entfernten Werbellinsee, als Zwischenstation am Radfernweg Berlin-Usedom oder bereits als "Erster Deutscher Hörspielbahnhof".

Hebewerkstrasse
16248 Niederfinow


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Das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands ist das am 21. März 1934 in Betrieb genommene Schiffshebewerk in Niederfinow. Es überwindet einen Höhenunterschied von 36m und liegt am Oder-Havel-Kanal.
Der Güterverkehr im Gründungsjahr betrug fast 3 Mio. Tonnen.
Das Hebewerk ist 94m lang, 27m breit und 60m hoch. Das Schiffshebewerk besteht aus einer 14.000 Tonnen schweren und mit fünf Millionen Nieten zusammengehaltenen Stahlkonstruktion.

 

1997 wurde der Neubau des Hebewerks beschlossen, für welchen 2006 die Erdarbeiten begonnen haben und der Grundstein im März 2009 gelegt wurde. Geplant ist der Bau für das Jahr 2013, wobei das alte Hebewerk noch bis 2025 in Betrieb bleiben wird.


16247 Joachimsthal



Die derzeitige Kirche in Joachimsthal ist das 3. Bauwerk an gleicher Stelle. Carl Friedrich Schinkel hat sie af den Grundmauern der abgebrannten Vorgängerkirche mit Hilfe des Baukondukteurs Schramm geplant. Babei hat er aus Geldmangel die Dächer verflacht und anstelle eines Turmes auf der Südseite ein Giebelelement entwickelt.
Die Kirche ist eine der wenigen Kreuzkirchen.
Eingeweiht wurde sie im Jahr 1817. In den 70er Jahren wurde das Gebäude außen saniert und innen erheblich verändert. Der eine Flügel wurde gänzlich vom Kirchenraum abgetrennt und damit Gemeinderäume und eine beheizbare Winterkirche geschaffen. Heute wird über eine teilweise Rekonstruktion, ohne Verzicht auf die Gemeinderäume, diskutiert. Es hat sich eine Gemeindegruppe zusammengefunden, die in Archiven nach alten Baugrundlagen recherchiert. Dabei wird viel interessantes entdeckt!





Die beeindruckende 300jährige Silke-Buche ist ein in Brandenburg einmaliges Naturdenkmal. Mit einem Stammumfang von 6,50m gehört sie zu den massenreichsten Bäumen Deutschlands.


16247 Joachimsthal
OT Parlow



Der um 1860 erbaute Speicher hat sich nach der Sarnierung zum kulturellen Mittelpunkt für das Dorf und die Gäste der Region entwickelt. Hier kann man in bäuerlich-rustikaler Atmosphäre Feste feiern, regionale Produkte kaufen und sich über die touristischen Angebote in der Gegend informieren.
Ein besonderes Ereignis ist es, wenn die noch funktionstüchtige Schrotmühle in Betrieb genommen wird.
Im Dachgeschoss können eine Austellung zur Regionalgeschichte und eine naturkundliche Ausstellung besichtigt werden. Und für alle, die sich trauen: Der eindrucksvolle Gewölbekeller aus Feldsteinen beherbergt ein Standesamt.

Prenzlauer Straße 16
16244 Schorfheide
OT OT Groß Schönebeck

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In den großzügig angelegten Gehegen des Wildparks Schorfheide sind Elche, Wisents, Wölfe, Waschbären und viele andere Großwildtiere und sehr seltene ursprüngliche Haustierrassen zu beobachten. Auf sieben Kilometer Wanderwegen mit Rast- und Picknickplätzen verbringen die Gäste des Parks lehrreiche und erholsame Stunden. Die Schlittenhundetage oder die Vollmondwolfsnächte sind nur einige der wenigen erlebnisreichen Veranstaltungen im Wildpark.


16244 Schorfheide
OT Eichhorst



Das Denkmal wurde vom Bildhauer Prof. Max Esser geformt und im Jahr 1934 als Anerkennung der Zuchterfolge vom Reichsjägermeister Herrmann Göring eingeweiht. 1958 wurde das Denkmal nach einer einseitigen ideologischen Kampagne entfernt. Erst 1990 wurde es vom Eichhorster Forstbetrieb wieder ausgegraben.