
Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, sofern er nicht mehr Stunden und Umsatz erhält. Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitenden und den Bedingungen des Niedriglohnsektors.
DE 2026, 93 Min., FSK 6, Regie: Kilian Armando Friedrich
Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich.
Quelle Text & Plakat: Real Fiction Filmverleih

BORN TO FAKE rekonstruiert mit Originalmaterial die Geschichte des TV-Fälschers Michael Born, dessen Betrugsfilme in den 90er Jahren ungeprüft bei stern TV liefen. Ein wilder, unterhaltsamer Dokumentarfilm über einen der größten Medienskandale der Bundesrepublik — und seine beunruhigende Aktualität im Zeitalter von KI.
DE 2026, 92 Min., FSK 12, Regie Erec Brehmer, Benjamin Rost
Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich.
Quelle Text & Plakat: borntofake.tv

Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft. Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos bzw. blind sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden.
DE 2025, 90 Min., FSK 12, Regie Milan Skrobanek
Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich.
Quelle Text & Plakat: als-wäre-es-leicht-de

Dorit Gäbler
Wie sie lebt und lebt ….und singt!
Schauspielerin sein, Menschen berühren mit Worten und Liedern, Träume erwecken und Fantasien entfachen. Das wollte Dorit Gäbler schon früher.
Nach vielen erfolgreichen Jahren in Film und Fernsehen und auf der Bühne ist es ihr immer noch wichtig, Menschen mit ihrer Kunst schöne Erinnerungen zu schenken und ihnen ein
besonderes Erlebnis zu bereiten.
Also nehmen sie Platz und tauchen sie in die prägnantesten Momente, die herausforderndsten Hindernisse, die schönsten Songs und die größten Erfolge in Dorit Gäblers Laufbahn.
Dauer: 16:00 – 18:00 Uhr, inklusive 1 Pause
Barrierefreier Zugang.
Kostenfreie PKW-Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung.
Für Fragen oder Wünsche zögern Sie bitte nicht, uns unter 033393 65825 zu kontaktieren.
Eintritt bei Vorbestellung: 22,00 €; an der Abendkasse: 25,00€

Beats vom Traktor: Wenn der 15-Jährige Schafhirte Ahmet durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbstgebastelten Soundanlage. Die elektronischen Klänge verheißen einen Ausweg aus der konservativen Dorfgemeinschaft. Leider ist die nächste Disco unerreichbar weit entfernt, die örtliche Download-Geschwindigkeit katastrophal und sein strenger Vater versucht alles, um ihm die Liebe zur Musik auszutreiben. Einzig sein stummer Bruder Naim teilt seine Begeisterung – bis die wunderschöne Aya auf Heimaturlaub aus dem fernen Deutschland bei den Nachbarn einzieht. Die Neue hat nicht nur einen ausgezeichneten Musikgeschmack, unbändigen Freiheitswillen und ein Faible für Tiktok-Tänze, sondern auch ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen im Gepäck. Bei heimlichen Raves auf dem Acker kommen sich die beiden im Takt der Musik unweigerlich näher – dumm nur, dass ihre Hand bereits einem Anderen versprochen ist. Um die anstehende Vermählung zu verhindern, startet Ahmet mit Aya einen verzweifelten Versuch, sich aus den Traditionen zu befreien.
Unprätentiös und authentisch: DJ AHMET entwirft das Bild jugendlicher Rebellion in Zeiten von Social Media. Mit viel Musikleidenschaft, einer Prise schwarzem Humor und großem Respekt vor seinen Charakteren verbindet Regisseur Georgi M. Unkovski die Suche zweier Außenseiter nach der ersten Liebe und ihren Kampf um einen Platz in einer auf Uniformität ausgerichteten Gesellschaft zu einer einzigartigen „Boy-Meets-Girl“-Geschichte.
MK 2025, 99 Min., FSK 12, Regie Georgi M. Unkovski, dF
Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich.
Quelle Text & Plakat: NEUE VISIONEN https://www.neuevisionen.de/de/filme/dj-ahmet-177

wei Frauen begegnen sich in Sangerhausen: Ursula, eine Kellnerin mit gebrochenem Herzen und Neda, eine iranische YouTuberin mit gebrochenem Arm. An einem Sommerabend verliebt sich Ursula in eine geheimnisvolle Musikerin aus der Großstadt, während Neda überzeugt ist, in einer ebenso rätselhaften Straßenkehrerin eine alte Freundin aus Teheran wiedererkannt zu haben. Die verschlungenen Wege des Zufalls führen die beiden Frauen zu einer Geisterjagd in den Bergen zusammen…
Im neuen Film von Julian Radlmaier (BLUTSAUGER, SELBSTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES) stolpern die Hauptfiguren gemeinsam durch einen Ort der Gegensätze, nehmen es mit den Geistern der Vergangenheit auf und teilen Träume, die älter sind, als sie ahnen. Eine ostdeutsche Kleinstadt wird zum Schauplatz für eine Geschichte über Zusammenhalt und Gemeinschaft, über Deutschland und seine Arbeiter*innen und die Sehnsucht nach einem anderen Leben.
DE 2025, 90 Min., FSK 6, Regie Julian Radlmaier
Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich.
Quelle Bild & Plakat GRANDFILM

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Quelle Bild & Plakat: weltkino https://weltkino.de/filme/ingeborg-bachmann-jemand-der-einmal-ich-war
DE 2026, 97 Min., FSK 6, Regina Schilling
Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich.

Der alte Pettersson lebt in einem kleinen, roten Haus und verbringt seine Tage mit Holzhacken, Bastelarbeiten und Erfindungen. Manchmal überkommt ihn aber die Einsamkeit. Eines Tages schenkt ihm seine Nachbarin Beda Andersson einen kleinen Kater, damit er ein wenig Gesellschaft hat…
DE 2014, 90 Min., FSK 0, Regie Ali Samadi Ahadi
Unkostenbeitrag 2 Euro. Popcorn 1,50 Euro. Reservierung nicht erforderlich. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Jugend und Film (BJF) e.V.
Quelle Plakat: Wild Bunch Germany

1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte.
Inspiriert von einem wahren Gerichtsfall erzählt Karla von einem jungen Mädchen, das den Mut findet, für sich selbst einzustehen – und dadurch auch anderen eine Stimme gibt. Elise Krieps berührt in ihrer ersten Rolle mit stiller Kraft und unerschütterlicher Präsenz. Rainer Bock und Imogen Kogge verstärken das eindrucksvolle Ensemble mit großer Tiefe.
Ein kraftvoller Film über Zivilcourage, Selbstermächtigung – und das Recht, gehört zu werden.
Quelle Text & Plakat: eksystent Filmverleih
DE 2025, 105 Min., FSK 12, Regie Christina Tournatzés
Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich.

Ein Jahr nach seiner Scheidung versucht Max, seine Frau zurückzugewinnen. Er gibt vor, von der Polizei gesucht zu werden und sich bei ihr verstecken zu wollen. Wanda geht darauf ein. Anfangs wehrt sie sich gegen Max’ Versuche, ihre Beziehung wiederzubeleben, lässt sich dann doch beinahe verführen. Ihren neuen Liebhaber wirft sie hinaus, als dieser Max bei der Polizei anzeigt. Dabei kommt sie hinter den Schwindel, lässt sich jedoch nichts anmerken, um zu prüfen, ob es vielleicht doch einen Neuanfang geben kann. Wanda, seit der Trennung selbstsicherer und auch skeptischer geworden, erkennt, dass der zweite Versuch nur eine Neuauflage der unbefriedigenden Ehe werden würde. Max hat sich nicht geändert, ist auch nicht bereit, die Konflikte zwischen ihnen zu lösen, will sie lediglich beiseiteschieben. Wanda entscheidet sich für die endgültige Trennung.
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
DDR 1978, 94 Min., FSK 12, Regie Frank Beyer
Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich.