Zum dritten Plattenkrug-Abend sind Musikliebhaber eingeladen, Schallplatten mitzubringen und Musiktitel, die für sie eine Bedeutung haben oder einfach nur mit Erinnerungen belegt sind, vorzustellen und dazu die eine oder andere Geschichte zu erzählen. Jede(r) hat die Möglichkeit, einen Titel vorzustellen. Wir treffen uns in gemütlicher Atmosphäre in der Lounge hinter der Bühne; unsere Bar ist geöffnet.
Die Anzahl Plätze ist auf 25 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen unter https://nuudel.digitalcourage.de/DiNTWXHR7fVNMrAB.
Hinweis: Die Liste ist für alle öffentlich zugänglich und einsehbar.

„Bucket & Spade“, das sind zwei Stimmen und zwei Gitarren – ein Duo aus Berlin und Brandenburg, das mit seiner hand- (und mund-) gemachten Musik, sein Publikum einlädt innezuhalten, und gemeinsam Momente zwischen sanfter Melancholie und lebensfroher Leichtigkeit zu erleben.
Das Repertoire besteht aus bekannten Songs und halbvergessenen Schätzen aus Pop, Folk, Rockabilly, Gospel, Country und Rock. „Americana“ könnte man das nennen, wenn sich nicht immer wieder Lieder britischer Provenienz oder ganz anderer Herkunft auf die Setlist schleichen würden.
„Etwas ist dann perfekt, wenn man nichts mehr weglassen kann.“ – Bucket & Spade arbeitet den Wesenskern eines jeden der Songs heraus, lässt unnötigen Ballast weg und erreicht dabei dennoch einen erstaunlichen Nuancenreichtum sowie Klangfülle. Im Zentrum des musikalischen Geschehens steht dabei stets die ausdrucksstarke Altstimme von Saellie Dubiel, flankiert vom ausgefeilten Harmoniegesang und dem akzentuierten Gitarrenspiel von Martin Wildtraut.
„Bucket & Spade“ – ein Schelm wer bei dem Bandnamen die beiden Protagonisten beim Sandburgenbau auf Hiddensee wähnt.
Wir klären gerne auf: Gleich beim ersten musikalischen Zusammentreffen wurde ein Song der geschätzten Contemporary-Rockabilly-Künstlerin Tami Neillson geprobt.
Ein paar Textzeilen gaben dann die Inspiration:
“I spent most of my whole life with a bucket and a spade.
One to carry things I love, one to bury the things I hate.”
Oder auf Deutsch:
„Die meiste Zeit verbringe ich mit Eimer und Schaufel.
Eins, um die Dinge zu tragen, die ich liebe. Eins, um die Dinge zu begraben, die ich hasse“
Dazu lädt „Bucket & Spade“ sein Publikum auf jedem seiner stimmungsvollen Konzerte herzlich ein.
Ab 18:00 Uhr können Sie sich im Restaurant auf den Abend einstimmen. Dauer: 20:00 – 22:00 Uhr, inklusive 1 Pause. Leider können zu dieser Veranstaltung keine Hunde mitgebracht werden. Barrierefreier Zugang. Kostenfreie PKW-Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Im Anschluss an die Veranstaltung ist ein gemütlicher Ausklang an unserer Bar möglich.
Eintritt: Bei Vorbestellung: 14,00 €; an der Abendkasse: 16,00 €
Für Fragen oder Wünsche erreichen Sie uns telefonisch unter 033393 65825.

Was geschieht mit der Nahrung, die wir verdauen, nachdem sie unseren Körper verlassen hat? Ist es Abfall, der weggeworfen wird, oder eine Ressource, die wiederverwendet werden kann? Auf der Suche nach Antworten begibt sich der Regisseur Rubén Abruña auf eine investigative und unterhaltsame Suche durch 16 Städte auf vier Kontinenten.
Er folgt der Fäkalienspur von den langen Pariser Abwasserkanälen bis zu einer riesigen Kläranlage in Chicago. Die vermeintliche, weltweit angewandte Lösung, die halbfesten Überreste der Kläranlage als Dünger zu verwenden, erweist sich als lebender Albtraum, denn sie enthalten Schwermetalle und giftige PFAS-Chemikalien.
Können Ausscheidungen für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden und die drohende Düngerknappheit lindern? Er trifft die Poop Pirates aus Uganda, die mit ihrer Arbeit und ihren Liedern den Menschen beibringen, wie sie Fäkalien in sicheren Dünger verwandeln können. Im ländlichen Schweden zeigt ihm ein Ingenieur eine Trockentoilette, die aus Urin Dünger herstellt. In Hamburg und Genf entdeckt er Wohnkomplexe mit dezentralen Kläranlagen, die nicht an die Kanalisation angeschlossen sind und aus menschlichen Exkrementen Strom und Dünger erzeugen. Am Ende findet der Regisseur Antworten auf Wiederverwendung menschlicher Fäkalien die erhöhen weltweit Ernährungssicherheit, Umweltschutz, Hygiene und Abschwächung des Klimawandels.
Quelle Text & Bild: holyshit-derfilm.de
DE 2023, 90 Min, FSK 0, Regie Rubén Abruña

DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE erzählt die Geschichte vom kurz vor der Pleite stehenden Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner), der ungewollt zum gesamtdeutschen Helden wird: Als ihn zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen.
Und als das fragile Kartenhaus der Geschichte um ihn herum einzustürzen droht und sein Leben so richtig im Chaos versinkt, trifft er Paula (Christiane Paul). Dass eine erfolgreiche, kluge und witzige Frau wie sie sich für einen Mann wie ihn interessieren könnte, hätte Micha nicht für möglich gehalten. Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte wird von der Lüge überschattet.
Quelle Text & Bild: x-verleih.de
DE 2025, 112 Min, FSK 6, Regie Wolfgang Becker

Romeo und Julia sind nicht tot! Nein, sie fristen seit Jahren ein zunehmend liebloses Eheleben. Romeo rettet sich in eine erotische Beziehung zu seiner Wärmflasche, die er liebevoll Lisa nennt. Julia rächt sich mit Zank, Gleichgültigkeit und sexueller Verweigerung.
Die wüsten Streitereien des einst größten Liebespaars der Menschheitsgeschichte rufen den Geist ihres Schöpfers William Shakespeare auf den Plan. Er hat sich das alles anders gedacht und will sich das Gezeter nicht länger anhören. Doch statt die Liebe von Romeo und Julia zu retten, verguckt sich Shakespeare in die Tochter der beiden. Die 17jährige Lucretia beschließt kurzerhand, mit dem Dichter – bzw. seinem Geist – durchzubrennen.
Ein herrlich absurdes Musical des Satirikers Ephraim Kishon, voller aberwitziger Komik, vielfältiger Live-Musik und einem bestens aufgelegten Ensemble.
Karten kosten 25 Euro und können hier erworben werden.
Text/Besetzung:
Es war die Nachtigall
Musicalkomödie nach dem Stück „Es war die Lerche“
von Ephraim Kishon
Regie: Jörg Steinberg
Ausstattung: Stephanie Dorn
Musik: Dov Seltzer
Liedtexte: Yvette Kolb

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs: Der Eröffnungsfilm der DOK-Leipzig 2021 von Offer Avnon
„Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ ist eine Reise auf den Spuren der Shoah, die durch Deutschland, Polen und schließlich nach Israel, ins Heimatland von Offer Avnon, führt. Zehn Jahre hat er in Köln gelebt und sein Aufenthalt in dem Land, für das er als Sohn eines Holocaust-Überlebenden widersprüchliche Gefühle hegt, hat ihn zu diesem sehr persönlichen Dokumentarfilm motiviert, der auch das schwierige Zusammenleben von israelischen Juden und Arabern reflektiert. Die Protagonisten sind Menschen, die seinen Weg eher zufällig gekreuzt haben, so eine Nachbarin und ein ehemaliger Bundeswehrsoldat, und solche, denen er selbst nahesteht, Weggefährten, Freunde, Familienangehörige. Die Gespräche balancieren zwischen präziser Fragestellung, genauer Beobachtung und Momenten der Stille, zwischen Gesagtem, Ungesagtem und Gefühltem, während seine Bilder von Orten, Landschaften und Objekten eine Poesie entfalten, die einen weiten Raum für Assoziationen öffnet. Avnon führt uns auf diese Weise beinahe unmerklich dorthin, wo die Shoah bis heute nachwirkt: ins kollektive Bewusstsein der Gesellschaft, ins Bewusstsein jedes Einzelnen, wo Angst und Gewalt weiterhin ihren Platz haben.
Nach seiner Rückkehr nach Israel betrachtet Avnon den israelisch-palästinensischen Konflikt mit einem neuen Blick, der sich im sozialen Raum von Haifa manifestiert.
Renommierte deutsche Medien haben den Film rezensiert und seine Bedeutung als Beitrag zur Debatte um Holocaust-Zeitzeugenschaft und Erinnerungskultur anerkannt.
Insgesamt wird der Film als wichtiges, komplex erzähltes und berührendes Dokumentarwerk beschrieben, das die Augen für die Details und die fortwährende Präsenz der Geschichte in der Gegenwart öffnet.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Regisseur Offer Avnon statt.
Quelle Bild:Offer Avnon
Israel 2021, 95 Min, FSK 12, Regie Offer Avnon
Deutsch, Hebräisch, Englisch, Polnisch, Untertitel: Deutsch

Wir beschäftigen uns mit dem Thema Kreislaufwirtschaft und der Rolle von Komposttoiletten in der Sanitärwende. Dabei kommt das Praktische nicht zu kurz. Treffpunkt 10 Uhr im Heidekrugsaal. Anmeldung erforderlich unter info@heidekrug.org.
Am Vormittag stellt die Firma Finizo ihre mobile Trockentoilette Humero Rollin‘ vor. Dieses junge Unternehmen aus Eberswalde entwickelt innovative Trockentoiletten und Recyclingsysteme, die unabhängig von Wasser und Abwasser arbeiten. Florian und Katharina von der Finizio-Crew erzählen uns von ihrer Mission, menschliche Ausscheidungen zu Humusdünger zu verarbeiten und so den Boden für eine gesellschaftliche Transformation zu bereiten. Wir erfahren mehr über den aktuellen Entwicklungsstand und erhalten einen Ausblick in die Zukunft.
Nach der Mittagspause mit Imbissangebot begrüßen wir Linda Krause, die einen interaktiven Vortrag zum Leben im Kompost hält. Dabei werden mitgebrachten Kompostproben mikroskopisch untersucht und auf die Leinwand projeziert. Ihr könnt gern eure eigenen Kompostproben mitbringen und sie sozusagen selbst unter die Lupe nehmen. Außerdem gibt Linda uns wertvolle Kompostierungshinweise.
Ende gegen 15 Uhr.
Im Rahmen von unserem alljährlichen Musikfest MUSAIK spielen am Samstag, dem 30. Mai 2026 Udo Butter & das Team und Absinto Orkestra. Beginn ist 20 Uhr. Udo Butter & das Team Absinto Orkestra Foto: Absinto Orkestra by Sebastian Dingler Karten kosten 25 €. Ermäßigte Karten für Schüler*innen, Studis, FSJ’ler, Buftis und Azubis 15 €. Kartenvorverkauf HIER |
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