Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun taucht er nach Jahren der Funkstille wieder auf, mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens.
Eintritt 6 Euro
NO/DE/FR 2025, 110 Min., FSK 12, Regie Joachim Trier, dF
Quelle Plakat: Plaion Pictures

Wir beschäftigen uns mit dem Thema Kreislaufwirtschaft und der Rolle von Komposttoiletten in der Sanitärwende. Dabei kommt das Praktische nicht zu kurz. Treffpunkt 10 Uhr im Heidekrugsaal. Anmeldung erforderlich unter info@heidekrug.org.
Am Vormittag stellt die Firma Finizo ihre mobile Trockentoilette Humero Rollin‘ vor. Dieses junge Unternehmen aus Eberswalde entwickelt innovative Trockentoiletten und Recyclingsysteme, die unabhängig von Wasser und Abwasser arbeiten. Florian und Katharina von der Finizio-Crew erzählen uns von ihrer Mission, menschliche Ausscheidungen zu Humusdünger zu verarbeiten und so den Boden für eine gesellschaftliche Transformation zu bereiten. Wir erfahren mehr über den aktuellen Entwicklungsstand und erhalten einen Ausblick in die Zukunft.
Nach der Mittagspause mit Imbissangebot begrüßen wir Linda Krause, die einen interaktiven Vortrag zum Leben im Kompost hält. Dabei werden mitgebrachten Kompostproben mikroskopisch untersucht und auf die Leinwand projeziert. Ihr könnt gern eure eigenen Kompostproben mitbringen und sie sozusagen selbst unter die Lupe nehmen. Außerdem gibt Linda uns wertvolle Kompostierungshinweise.
Ende gegen 15 Uhr.

Der Automechaniker Vahid wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und mit verbundenen Augen verhört und gefoltert. Eines Tages betritt ein Mann seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in ihm einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen…
Eintritt 6 Euro
IR/FR/LU 2025, 103 Min., FSK 16, Regie Jafar Panahi, dF
Quelle Plakat: MUBI

Der Film katapultiert die Zuschauer in das Leben eines illegal arbeitenden Fahrradkuriers in Paris, der seiner Asylanhörung entgegenfiebert, wobei die Dramaturgie weniger der eines Sozialdramas, denn der eines temporeichen Thrillers folgt.
Eintritt 6 Euro
FR 2024, 93 Min., FSK 12, Regie Boris Lojkine, OmU
Quelle Plakat: Film Kino Text
Im Rahmen von unserem alljährlichen Musikfest MUSAIK spielen am Samstag, dem 30. Mai 2026 Udo Butter & das Team und Absinto Orkestra. Beginn ist 20 Uhr. Udo Butter & das Team Absinto Orkestra Foto: Absinto Orkestra by Sebastian Dingler Karten kosten 25 €. Ermäßigte Karten für Schüler*innen, Studis, FSJ’ler, Buftis und Azubis 15 €. Kartenvorverkauf HIER |

Dieser Dokumentarfilm begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Eintritt 6 Euro
DE 2025, 107 Min., FSK 12, Regie Max Ahrens, Maik Lüdemann
Quelle Plakat: Nashorn Filmhaus
Außerdem trifft sich die „Kino Knäuel“-Gruppe um 18 Uhr im Saal. Siehe Regelmäßige Angebote.

Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred aber nicht mehr erinnern. Eine skandinavische Krimi-Komödie über Identität und Geschwisterliebe mit Mads Mikkelsen.
Eintritt 6 Euro
DK/SE 2025, 116 Min., FSK 16, Regie Anders Thomas Jensen, dF
Quelle Plakat: Neue Visionen Filmverleih

Julia und Georg sehnen sich nach einem Kind. Eine neue Behandlung in Dr. Vilforts Klinik soll den Traum wahr werden lassen. Doch nach der Geburt wird das Baby sofort weggebracht. Als Julia endlich mit dem Kind vereint wird, spürt sie eine unerklärliche Distanz. Irgendetwas stimmt hier nicht.
Eintritt 6 Euro
AT/CH/DE 2025, 107 Min., FSK 12, Regie Johanna Moder
Quelle Plakat: jip film & verleih
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Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namik hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen. (Berlinale)
DE 2025, 96 Min., FSK 12, Regie Martina Priessner
Quelle Text & Plakat: Real Fiction Filmverleih, DFF, © inselfilm produktion
Außerdem trifft sich die „Kino Knäuel“-Gruppe um 18 Uhr im Saal.

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
AT/DE 2026, 94 Min., FSK 12, Regie Markus Schleinzer
Quelle Text & Plakat: Piffl Medien GmbH

FATHER MOTHER SISTER BROTHER ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.
In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den hochkarätigen Cast um Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten. FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
US/FR/IE 2025, 101 Min., FSK 12, Regie Jim Jarmusch, dF
Quelle Text & Plakat: Weltkino Filmverleih

Am Mittwoch, 22. Juli, ab 16:30 Uhr laden wir Sie ein, mit uns einen lauen Sommerabend in italienischem Flair zu erleben. Open air unter freiem Himmel.
Wir begrüßen Sie mit einem italienischen Willkommensaperitif, bevor der charismatische Sänger Adriano Mottola mit seinem vielfältigen Repertoire den Abend musikalisch begleitet. Sein Stil, geprägt von italienischer Leidenschaft, bekannten Klassikern und mitreißender Stimmung, lässt echtes Dolce Vita auf Gut Sarnow aufleben und macht diesen Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Für Ihren Genuss gibt es eine Auswahl an frisch zubereiteten italienischen Antipasti, ein Pastabuffet und klassischen italienische Nachspeisen. Lassen Sie sich von den Aromen verzaubern, während die Musik den Abend unvergesslich macht.
Ein Abend wie eine kleine Reise in den Süden. Voller Genuss, Musik und sommerlicher Leichtigkeit. Wir freuen uns auf diesen wundervollen Sommerabend mit Ihnen!
Ticket: 45,00 EUR inklusive Aperitif und Musik

Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer), ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen.
Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Berlinale 2026: Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären als Bester Spielfilm
DE/TR/FR 2025, 128 Min., FSK 12, Regie İlker Çatak
Quelle: Text & Plakat: Alamode Film

Der Irak in der 90er-Jahren. Während Diktator Saddam Hussein trotz Not und Mangel seinen Geburtstag landesweit feiern lässt, zieht die 9-jährige Lamia in ihrer Schule ein gefürchtetes Los: Sie muss den Kuchen für die örtlichen Feierlichkeiten backen. Es ist eine fast unlösbare Aufgabe, denn im Land sind alle Lebensmittel knapp. Eier, Zucker und Mehl sind es erst recht. Doch sie muss es schaffen, sonst drohen ihrer Familie harte Strafen.
Mit nur zwei Tagen Zeit, der Unterstützung ihres Klassenkameraden Saeed und begleitet von ihrem Hahn Hindi bricht sie auf, um in der nächsten Stadt die Zutaten aufzutreiben. Es ist eine abenteuerliche Suche durch eine Welt voller Ungewissheit und Entbehrung, aber auch kleiner Wunder, in der Lamia immer wieder Momente von Humor, Freundschaft und Hoffnung erlebt.
Einen Kuchen für den Präsidenten backen, während das Land hungert? Aus dieser einfachen Prämisse entwickelt Autor und Regisseur Hasan Hadi einen bewegenden und bittersüßen Abenteuerfilm, in dem kindliche Unschuld auf die harsche Wirklichkeit eines unterdrückten Landes trifft. Und in dem die Menschlichkeit immer wieder kleine, aber entscheidende Siege erringt.
Hadi verarbeitet mit seinem Debütfilm seine eigene Kindheit in den betörend schönen Marschlandschaften des Südirak und erzählt sie mit einem reinen Laien-Ensemble, in dem die kleine Baneen Ahmed Nayyef alle überragt. Ihr Herz, Optimismus und unterschwelliger Humor tragen die Reise der kleinen Lamia, die nicht aufgibt und gegen alle Widerstände in der männerdominierten Welt ihren Weg geht.
QA/IQ/US/ 2025, 105 Min., FSK 6, Regie Hasan Hadi, dF
Quelle Text & Plakat: Vuelta Entertainment GmBH / 24 Bilder Film GmbH
