
DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE erzählt die Geschichte vom kurz vor der Pleite stehenden Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner), der ungewollt zum gesamtdeutschen Helden wird: Als ihn zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen.
Und als das fragile Kartenhaus der Geschichte um ihn herum einzustürzen droht und sein Leben so richtig im Chaos versinkt, trifft er Paula (Christiane Paul). Dass eine erfolgreiche, kluge und witzige Frau wie sie sich für einen Mann wie ihn interessieren könnte, hätte Micha nicht für möglich gehalten. Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte wird von der Lüge überschattet.
Quelle Text & Bild: x-verleih.de
DE 2025, 112 Min, FSK 6, Regie Wolfgang Becker

Romeo und Julia sind nicht tot! Nein, sie fristen seit Jahren ein zunehmend liebloses Eheleben. Romeo rettet sich in eine erotische Beziehung zu seiner Wärmflasche, die er liebevoll Lisa nennt. Julia rächt sich mit Zank, Gleichgültigkeit und sexueller Verweigerung.
Die wüsten Streitereien des einst größten Liebespaars der Menschheitsgeschichte rufen den Geist ihres Schöpfers William Shakespeare auf den Plan. Er hat sich das alles anders gedacht und will sich das Gezeter nicht länger anhören. Doch statt die Liebe von Romeo und Julia zu retten, verguckt sich Shakespeare in die Tochter der beiden. Die 17jährige Lucretia beschließt kurzerhand, mit dem Dichter – bzw. seinem Geist – durchzubrennen.
Ein herrlich absurdes Musical des Satirikers Ephraim Kishon, voller aberwitziger Komik, vielfältiger Live-Musik und einem bestens aufgelegten Ensemble.
Karten kosten 25 Euro und können hier erworben werden.
Text/Besetzung:
Es war die Nachtigall
Musicalkomödie nach dem Stück „Es war die Lerche“
von Ephraim Kishon
Regie: Jörg Steinberg
Ausstattung: Stephanie Dorn
Musik: Dov Seltzer
Liedtexte: Yvette Kolb

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs: Der Eröffnungsfilm der DOK-Leipzig 2021 von Offer Avnon
„Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ ist eine Reise auf den Spuren der Shoah, die durch Deutschland, Polen und schließlich nach Israel, ins Heimatland von Offer Avnon, führt. Zehn Jahre hat er in Köln gelebt und sein Aufenthalt in dem Land, für das er als Sohn eines Holocaust-Überlebenden widersprüchliche Gefühle hegt, hat ihn zu diesem sehr persönlichen Dokumentarfilm motiviert, der auch das schwierige Zusammenleben von israelischen Juden und Arabern reflektiert. Die Protagonisten sind Menschen, die seinen Weg eher zufällig gekreuzt haben, so eine Nachbarin und ein ehemaliger Bundeswehrsoldat, und solche, denen er selbst nahesteht, Weggefährten, Freunde, Familienangehörige. Die Gespräche balancieren zwischen präziser Fragestellung, genauer Beobachtung und Momenten der Stille, zwischen Gesagtem, Ungesagtem und Gefühltem, während seine Bilder von Orten, Landschaften und Objekten eine Poesie entfalten, die einen weiten Raum für Assoziationen öffnet. Avnon führt uns auf diese Weise beinahe unmerklich dorthin, wo die Shoah bis heute nachwirkt: ins kollektive Bewusstsein der Gesellschaft, ins Bewusstsein jedes Einzelnen, wo Angst und Gewalt weiterhin ihren Platz haben.
Nach seiner Rückkehr nach Israel betrachtet Avnon den israelisch-palästinensischen Konflikt mit einem neuen Blick, der sich im sozialen Raum von Haifa manifestiert.
Renommierte deutsche Medien haben den Film rezensiert und seine Bedeutung als Beitrag zur Debatte um Holocaust-Zeitzeugenschaft und Erinnerungskultur anerkannt.
Insgesamt wird der Film als wichtiges, komplex erzähltes und berührendes Dokumentarwerk beschrieben, das die Augen für die Details und die fortwährende Präsenz der Geschichte in der Gegenwart öffnet.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Regisseur Offer Avnon statt.
Quelle Bild:Offer Avnon
Israel 2021, 95 Min, FSK 12, Regie Offer Avnon
Deutsch, Hebräisch, Englisch, Polnisch, Untertitel: Deutsch
Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun taucht er nach Jahren der Funkstille wieder auf, mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens.
Eintritt 6 Euro
NO/DE/FR 2025, 110 Min., FSK 12, Regie Joachim Trier, dF
Quelle Plakat: Plaion Pictures

Wir beschäftigen uns mit dem Thema Kreislaufwirtschaft und der Rolle von Komposttoiletten in der Sanitärwende. Dabei kommt das Praktische nicht zu kurz. Treffpunkt 10 Uhr im Heidekrugsaal. Anmeldung erforderlich unter info@heidekrug.org.
Am Vormittag stellt die Firma Finizo ihre mobile Trockentoilette Humero Rollin‘ vor. Dieses junge Unternehmen aus Eberswalde entwickelt innovative Trockentoiletten und Recyclingsysteme, die unabhängig von Wasser und Abwasser arbeiten. Florian und Katharina von der Finizio-Crew erzählen uns von ihrer Mission, menschliche Ausscheidungen zu Humusdünger zu verarbeiten und so den Boden für eine gesellschaftliche Transformation zu bereiten. Wir erfahren mehr über den aktuellen Entwicklungsstand und erhalten einen Ausblick in die Zukunft.
Nach der Mittagspause mit Imbissangebot begrüßen wir Linda Krause, die einen interaktiven Vortrag zum Leben im Kompost hält. Dabei werden mitgebrachten Kompostproben mikroskopisch untersucht und auf die Leinwand projeziert. Ihr könnt gern eure eigenen Kompostproben mitbringen und sie sozusagen selbst unter die Lupe nehmen. Außerdem gibt Linda uns wertvolle Kompostierungshinweise.
Ende gegen 15 Uhr.

Der Automechaniker Vahid wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und mit verbundenen Augen verhört und gefoltert. Eines Tages betritt ein Mann seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in ihm einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen…
Eintritt 6 Euro
IR/FR/LU 2025, 103 Min., FSK 16, Regie Jafar Panahi, dF
Quelle Plakat: MUBI

Der Film katapultiert die Zuschauer in das Leben eines illegal arbeitenden Fahrradkuriers in Paris, der seiner Asylanhörung entgegenfiebert, wobei die Dramaturgie weniger der eines Sozialdramas, denn der eines temporeichen Thrillers folgt.
Eintritt 6 Euro
FR 2024, 93 Min., FSK 12, Regie Boris Lojkine, OmU
Quelle Plakat: Film Kino Text
Im Rahmen von unserem alljährlichen Musikfest MUSAIK spielen am Samstag, dem 30. Mai 2026 Udo Butter & das Team und Absinto Orkestra. Beginn ist 20 Uhr. Udo Butter & das Team Absinto Orkestra Foto: Absinto Orkestra by Sebastian Dingler Karten kosten 25 €. Ermäßigte Karten für Schüler*innen, Studis, FSJ’ler, Buftis und Azubis 15 €. Kartenvorverkauf HIER |

Dieser Dokumentarfilm begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Eintritt 6 Euro
DE 2025, 107 Min., FSK 12, Regie Max Ahrens, Maik Lüdemann
Quelle Plakat: Nashorn Filmhaus
Außerdem trifft sich die „Kino Knäuel“-Gruppe um 18 Uhr im Saal. Siehe Regelmäßige Angebote.

Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred aber nicht mehr erinnern. Eine skandinavische Krimi-Komödie über Identität und Geschwisterliebe mit Mads Mikkelsen.
Eintritt 6 Euro
DK/SE 2025, 116 Min., FSK 16, Regie Anders Thomas Jensen, dF
Quelle Plakat: Neue Visionen Filmverleih

Julia und Georg sehnen sich nach einem Kind. Eine neue Behandlung in Dr. Vilforts Klinik soll den Traum wahr werden lassen. Doch nach der Geburt wird das Baby sofort weggebracht. Als Julia endlich mit dem Kind vereint wird, spürt sie eine unerklärliche Distanz. Irgendetwas stimmt hier nicht.
Eintritt 6 Euro
AT/CH/DE 2025, 107 Min., FSK 12, Regie Johanna Moder
Quelle Plakat: jip film & verleih
|
|
